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Zitronenkuchen mit Limoncello

Zitronenkuchen mit Limoncello

Falls du beim Abnehmen nicht auf Genuss verzichten willst, kommt hier dein neuer Sommer und Winterkuchen locker, leicht und herrlich zitronig – mein allerliebster Zitronenkuchen mit einem Hauch Limoncello! Mit saftigen Zitronen kein künstliches Aroma, leichte Süße aus nur 4 EL Zucker oder  Pudererythrit und 

Fitnessfladen

Fitnessfladen

Manchmal sind es genau die einfachen Rezepte, die im Alltag einfach alles retten Diese Fitnessfladen gehören bei mir definitiv dazu. Schnell zusammengerührt, blitzschnell in der Heißluftfritteuse fertig und unglaublich vielseitig. Ein Fladen hat gerade mal maximal 3 Punkte und liefert richtig viel Eiweiß. Mit passendem 

Süßstoffe sind Ansichtssache !?!?

Süßstoffe sind Ansichtssache !?!?

Heiliger Gral oder doch ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko?

 Wir sind da oft gespalten, und die Schlagzeilen in den Medien verunsichern uns zusätzlich.

Bei mir gibt’s kein Dogma! 

Jeder entscheidet für sich. Wenn ich hier Rezepte poste, schreibe ich meist Süße nach Wunsch.  Wenn ich jemanden zum Kaffee-Besuch habe, stehen verschiedene süße Alternativen auf dem Tisch.

Aber auf dem Laufenden möchte ich schon bleiben.

Eines vorab: Wir sind keine Maschinen. 

Jeder von uns hat einen ganz eigenen Stoffwechsel, eigene Empfindungen und einen völlig individuellen Organismus. Was für den einen super funktioniert, kann beim anderen für Unbehagen sorgen. „Darm eins“ entspricht eben nicht „Darm zwei“ – und das ist auch völlig okay so! Hier ist ein kleiner Fakten-Check:

1. Überraschung im Darm: Unser Mikrobiom hört mit!

Früher dachten wir, Süßstoffe gehen „einfach so“ durch uns durch, ohne Spuren zu hinterlassen. Neueste Studien (z. B. Suez et al., 2022) zeigen aber: Unsere Darmbakterien reagieren sehr wohl darauf!

• Besonders Saccharin und Sucralose können unsere Darmflora so verändern, dass unser Körper auf echten Zucker (aus Obst oder Brot) plötzlich empfindlicher reagiert (Glukosetoleranz). Da jeder von uns eine andere Bakterien-Zusammensetzung hat, erklärt das auch, warum manche trotz „Zero“-Produkten Heißhunger bekommen und andere gar nicht.

• Unser Weg – den Darm „Süßstoff-fest“ machen: Wir können unser Mikrobiom aktiv unterstützen! Wenn wir Süßstoffe nutzen, sollten wir unseren „guten“ Bakterien einen Ausgleich bieten. Kombinieren wir unseren Quark mit Leinsamen, Flohsamenschalen oder einer halben Banane (unser „Bakterien-Booster“) oder essen wir eine Handvoll Beeren dazu. Diese Ballaststoffe und Polyphenole stärken unsere Darmbarriere und halten das System im Gleichgewicht.

2. Erythrit & das Herz: Täter oder doch nur Zeuge?

Vielleicht habt ihr von der großen Studie aus 2023 gelesen, die Erythrit mit einem erhöhten Thromboserisiko in Verbindung bringt. Hier ist die Einordnung extrem wichtig, um keine Panik zu schüren:

• Die Indizien: In Laborversuchen reagierten Blutplättchen empfindlicher auf Erythrit, was theoretisch die Klumpenbildung fördern könnte.

• Das große „Aber“: Unser Körper stellt Erythrit bei Stoffwechselstress (z. B. bei Entzündungen) auch selbst her. Experten diskutieren deshalb, ob Erythrit in unserem Blut vielleicht nur ein „Zeuge“ am Tatort ist – also ein Marker für einen bereits belasteten Stoffwechsel – und gar nicht der eigentliche „Täter“.

• Wer wurde untersucht? Die Studie (Witkowski et al.) untersuchte über 4.000 Personen, die bereits ein sehr hohes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hatten. Der Altersdurchschnitt lag bei 60 bis 70 Jahren, viele litten unter Diabetes oder Bluthochdruck.

• Experten-Stimme: Dr. Stefan Kabisch von der Charité Berlin merkt dazu an, dass man basierend auf diesen Daten nicht vor Erythrit warnen muss. Es handelt sich um statistische Beobachtungen bei Schwerkranken, die man nicht eins zu eins auf die breite, gesunde Bevölkerung übertragen kann.

3. „Backen mit Süßstoff“ ?!?!?

Vorsicht bei Sucralose! 

Viele von uns lieben „Chunky Pulver“ oder Flav-Drops zum Backen. Wichtig für uns: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt ausdrücklich davor, Sucralose über 120 °C zu erhitzen. Ab dieser Temperatur können chlorierte organische Verbindungen entstehen, die gesundheitsschädlich sein können.

• Die Lösung: Nutzen wir diese Pulver lieber in kalten Speisen wie Quark, Joghurt oder Shakes. Zum Backen im Ofen sind Stevia oder Erythrit für uns die sicherere, hitzestabile Wahl!

Von den Herstellern von Geschmackspulver wird immer wieder argumentiert, das Backwaren im Inneren keine 120 Grad erreichen würden. Das mag sein, aber was ist mit der Kruste? Und auch bei Keksen kann es heiß werden. 

4. Aspartam & Co: Die Mengen machen das Gift! 

Trotz aller Mythen geben die großen Fachbehörden (wie die EFSA) weiterhin Entwarnung für den normalen Gebrauch. Um in einen kritischen Bereich zu kommen, müsste eine 70 kg schwere Person täglich zwischen 12 und 36 Dosen Light-Limo trinken.

Süßstoffe sind für uns ein Werkzeug, um unsere Punkte im Griff zu behalten, aber sie sollten keine „Hauptmahlzeit“ sein. Da unser Stoffwechsel so individuell ist, gibt es keine pauschale Wahrheit für alle.

Vertraut eurer Wahrnehmung mehr als jedem eingesparten Punkt! 

Ein gezielter Einsatz hilft mir persönlich dranzubleiben.

Bei mir wird es bei mir wohl bei einem Mix bleiben. 

📚 Für Fakten-Checker (Detaillierte Quellen):

• Mikrobiom: Suez, J., et al. (2022). „Personalized microbiome-driven effects of non-nutritive sweeteners on human glucose tolerance.“ Cell, 185(18). – Diese Studie zeigt die individuellen Reaktionen der Darmflora.

• Erythrit-Risiko: Witkowski, M., et al. (2023). „The artificial sweetener erythritol and cardiovascular event risk.“ Nature Medicine, 29(3). – Die Basis der aktuellen Herz-Diskussion.

• Erythrit-Eigenbildung: Hootman, K. C., et al. (2017). „Erythritol is a pentose-phosphate pathway metabolite and associated with adiposity gain.“ PNAS. – Belegt, dass unser Körper Erythrit selbst produziert.

• Hitze-Warnung: BfR-Stellungnahme Nr. 012/2019. „Süßstoff Sucralose: Beim Erhitzen von Lebensmitteln können gesundheitsschädliche Verbindungen entstehen.“

• Sicherheit allgemein: EFSA (European Food Safety Authority). Regelmäßige Neubewertungen von Aspartam (zuletzt 2023 im Kontext der IARC-Einstufung).

Der Toaster, der von Paris träumt

Der Toaster, der von Paris träumt

„Ich stand so lange im Dunkeln, dass ich schon fast vergessen hatte, wie es sich anfühlt, gebraucht zu werden. Ganz hinten im Regal, zwischen der alten Auflaufform und einem abgebrochenen Handmixer, stand ich – ein Sandwichtoaster, kaum benutzt, immer noch in meiner Originalverpackung. Gekauft für 

Der Ofen, der kein Toaster ist

Der Ofen, der kein Toaster ist

So genau weiß ich es nicht mehr, aber ich glaube es sind schon acht oder zehn Jahre her, als ich diesen kleinen Ofen im Supermarkt gesehen habe und dachte, den nehme ich mir jetzt mit und stelle ihn nach draußen, damit es im Sommer in 

Pippo das Rillenbrett aus Malcesine

Pippo das Rillenbrett aus Malcesine

„Ich lag lange in dieser Schublade.

Zwischen einem Zitronenausquetscher,

der glaubt, er hätte schon Limoncello-Geschichte geschrieben,

und diesen Maiskolben-Pieksern,

die aussehen, als hätten sie einen festen Job, 

aber niemand weiß welchen. Ich sag nur: „Wichtigtuer“!

Und ich? Bin ganz still.

So wie damals in Malcesine.“

„Ich erinnere mich noch genau.

Samstagsmarkt, nicht weit vom Wasser entfernt.

Die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings, die einem die Hoffnung brachten, dass es nun bald wieder länger sonnige Tage gibt.

Der Gardasee glitzerte,

und irgendwie roch es nach Zitronenkuchen, Espresso

und einer leichten salzigen Brise.

Kennst du das?

Das man im Urlaub plötzlich Dinge kaufen möchte,

die man zu Hause nie gesucht hätte?“

„Du hast mich nicht gesucht.

Du hast mich gesehen…

und einfach mitgenommen.“

„Und dann?

Ab in die Schublade

Zuhause. Realität. Alltag.

Kein Urlaubsglitzer. Keine „italienischen Momente“. Niente-Nix“.

„Aber ich hab gewartet. Nicht ungeduldig. Eher… überzeugt. Voller Vorfreude. 

Denn ich wusste:

Irgendwann kommt mein Moment.“

„Und dann stand sie wieder in der Küche.

Ohne echten Plan. Ohne große Idee.

Nur mit diesen zwei Dingen:

Einem Pfund Kartoffeln und einem halben Pfund rote Linsen

Und endlich…..sie öffnet die Schublade der vergessenen Kleinteile und…

„Sie hat mich nur kurz angeschaut.

Dieses‚ Ach ja… dich gibt’s ja auch noch‘

‚Gnocchi…?‘ Och nö…. 

‚das ist doch was für Leute mit zu viel Zeit… ‘“

„Das war zu viel! Also hab ich mich eingemischt.

„Amore…

hör auf, so viel zu denken und die armen Gnocchi zu beleidigen.“

„Was brauchst du schon?“

„Zwei Zutaten.

Kartoffeln.

Rote Linsen.

Kein Mehl.

Kein Ei.

Kein Theater.“

„Kartoffeln kochen. Ausdampfen lassen.

Jetzt ab in die Kartoffelpresse.

So fein wie möglich. 

Die Linsen dürfen kurz denken,

sie wären wichtig — jaja ich weiß.  – Proteinriesen

Trotzdem: ab in den Mixer.

Jetzt wird beides gemischt.

Und plötzlich merkst du:

Es geht auch einfach.

„Kein Kleben. Kein Fluchen.

Nur Teig, der weiß, was er will.

Er wird portioniert und in Daumendicke Teigstränge geformt.

Dann ca. 2cm große Stücke abschneiden “

„Und dann… komm ich. Pippo das Rillenbrett! 

„Mein Auftritt“!

„Du rollst den Teig über mich.

Ich gebe ihm Rillen. Nicht für die Optik. Für den Moment danach.

Denn was wären Gnocchi ohne Sauce?“

„Irgendwo wartet schon:

TomatensugoTrüffelParmesan.

Vielleicht auch

Ricotta ZitroneSpinat“.

„Doch vorher?“

„Ab ins Wasser mit den Gnocchi.

Sie gehen unter. Kommen wieder hoch.

Natürlich funktioniert das.

„Gib ihnen noch einen Moment.

Das Innen zählt. 

Niemand will glitschige, halbgare Gnocchi“!

„Und jetzt hör gut zu:

Das hier schmeckt

nicht nach Linsen.

„Es hat Biss. Struktur. Und ist wahrscheinlich das unkomplizierteste Gnocchi,

das du je gemacht hast.“

„Vegan. Glutenfrei.

Und trotzdem… kein Kompromiss.“

Va bene.

Aber iss wie jemand, der morgen wieder genießen will.“

„Ja ich lag lange in dieser Schublade.

Ein bisschen Urlaubsflair war immer noch da.

„Ich bin kein Mitbringsel.

Ich bin Sonne im Holz versteckt .“

Ja, was soll ich sagen natürlich hat mein kleines Rillenbrett recht. Was sollte ich schon anderes tun? Immer, wenn meine Küchenutensilien anfangen zu sprechen. Dann mache ich nur eins.

Ich hab einfach wieder zugehört.

Und ganz ehrlich…

Es schmeckt wirklich nicht nach Linsen. 

Probier es aus! Falls du das Gefühl hast, der Teig sei doch etwas klebrig, dann füge noch etwas Linsenmehl hinzu. Das liegt dann oft an der Kartoffel. Natürlich hilft auch etwas Kartoffelstärke

Ich mag die Gnocchi supergern. Manchmal auch nur mit ein paar gerösteten Salbeiblättern, ein Hauch Butter und Parmesan. Mein Mann liebt dazu ein Glas Pinot Grigio. 

Übrigens allein die Linsen und die Kartoffeln haben schon fast 80g Eiweiß 

Das müsste auch die letzten Skeptiker überzeugen. 

Luigi und die Sache mit dem Applaus

Luigi und die Sache mit dem Applaus

Heute Morgen war es ungewöhnlich ruhig in meiner Küche. Nicht still im eigentlichen Sinn.Eher zurückhaltend. So, als würde jemand darauf warten, dass endlich etwas ausgesprochen wird. Ich stellte meine Kaffeetasse ab und blieb kurz stehen. Henri, mein alter Handmixer, wirkte wie immer leicht überdreht. Aber 

Rouille und die Schüssel aus Marseille

Rouille und die Schüssel aus Marseille

Manchmal reicht ein dezenter Duft nach Knoblauch oder geröstetem Brot und ich bin sofort wieder in Chioggia. Am Canale Lombardo. Zwischen kleinen Fischrestaurants, Aperolgläsern und diesen kleinen Holzbrettern voller Cicchetti. Diese venezianischen Tapas, die nur ein kleiner Snack sein sollen. Eigentlich wollte man nur einen 

Inulin – was ist das?

Inulin – was ist das?

Was ist Inulin und woher kommt es?

Inulin ist ein rein pflanzlicher, löslicher Ballaststoff. Das Pulver, das wir im Handel kaufen, wird meistens aus Chicorée-Wurzeln, Topinambur oder Agaven gewonnen. Ganz natürlich steckt es übrigens auch in Knoblauch, Zwiebeln und Spargel.

 Warum ist es das perfekte WW-Helferlein?

 Der Fett-Imitator (Cremigkeit ohne Punkte-Schock!): Inulin hat fantastische Eigenschaften in der Küche. Es bindet Wasser und kann Texturen massiv verbessern. In fettreduzierten Lebensmitteln (wie unserem Joghurt-Dressing) dient es als cremiger Fett- und Zuckerersatz für ein wunderbar samtiges Mundgefühl.

 Kaum Kalorien & kein Blutzucker-Chaos: Da unser Dünndarm Inulin gar nicht selbst zerlegen kann, liefert es verschwindend geringe 1,5 bis 2 kcal pro Gramm und lässt den Blutzuckerspiegel komplett kalt. Perfekt gegen Heißhunger!

 Ein Hauch von Süße: Es bringt von Natur aus eine ganz leichte, dezente Süßkraft mit (etwa 10 % von normalem Zucker).

 Futter für den Bauch (Präbiotische Wirkung): Weil es unverdaut in den Dickdarm wandert, dient es dort als absolutes Lieblingsfutter für die „guten“ Darmbakterien (wie die Bifidobakterien). Das ist reine Wellness für eure Darmflora!

Auf jeden Fall viel Wasser trinken, ein Teil des Wassers wird durch das Inulin in den Darm gebracht dadurch hilft es natürlich gegen eventuelle Verstopfung

Ein kleiner Tipp für den Start:

Da unser Körper heute oft nicht mehr an so viele Ballaststoffe gewöhnt ist, solltet ihr mit Inulin langsam starten (z. B. mit einem Teelöffel am Tag im Quark oder Dressing) und die Menge langsam steigern. Sonst kann der Bauch am Anfang etwas rumpeln – eure guten Bakterien müssen schließlich erst mal trainieren!

Fazit: Ein genialer, natürlicher Zusatz, um ordentlich Fett, Zucker und Punkte zu sparen, ohne auf den cremigen Geschmack verzichten zu müssen!

Habt ihr Inulin schon mal in eurer Küche ausprobiert, vielleicht im Joghurt oder selbstgemachtem Eis?Oder beim Backen?

Die gusseiserne Pfanne und die Tarte Tatin

Die gusseiserne Pfanne und die Tarte Tatin

Tarte Tatin  Das merkwürdige Dinge in meiner Küche geschehen, habe ich euch ja neulich erzählt. Was soll ich sagen?  Es ist wieder passiert. Nachdem meine alte Kastenform am Freitag uns allen erzählt hat was Potthucke ist, meldete sich meine alte gusseiserne Pfanne zu Wort.  Sie